#WTF2020

Care-Arbeit und Gender in Zeiten von Corona

Donnerstag 6.8.'20 10:00 - 12:30 Uhr

Wer tröstet? Wer kümmert sich? Wer sorgt sich? Wer übernimmt Verantwortung dafür, dass unsere Beziehungen funktionieren? Wer gibt uns Sicherheit in Zeiten der kollektiven Verunsicherung?
In der Corona-Krise zeigt sich noch einmal verstärkt, dass es vor allem Frauen und Queers sind, die diese emotionale Arbeit leisten. Gleichzeitig ist Care-Arbeit die “Grundlage und Voraussetzung von Leben und Gemeinschaft und damit eine gesamtgesellschaftliche Herausforderung” (Schnerring/ Verlan in “Equal Care”). Doch was heißt das eigentlich konkret? Wie zeigt sich Care-Arbeit im Kontext von Corona und wie sehr verstärkt diese Krise Gender Gaps? Welche Rolle spielt darin die emotionale Arbeit und wie können wir lernen, Fürsorge kollektiv und gerecht zu organisieren?
Im Workshop wollen wir diverse Perspektiven auf Care in der Corona-Krise beleuchten, unsere eigenen Fürsorge-Praxen reflektieren und diskutieren, wie sich Care kollektiv organisieren lässt.

Mit Sarah Ulrich aus Leipzig: Journalistin und Moderatorin, Macherin des taz-Podcast zu emotionaler Arbeit und Care https://taz.de/Podcast-We-care/!5692376/

Für den Workshop braucht ihr euer Laptop, Kopfhörer, einen Stift und Zettel.